Bayer Fecht-Cup
Das kleine Ein-mal-eins des Fechtens

Florett
- leichteste Waffe mit einem Gewicht von unter 500 Gramm
- Treffläche ist der Rumpf (ohne Arme, Beine und Kopf)
- gültige Treffer nur mit Angriffsvorrecht
Degen
- Gewicht der Waffe: ca. 750 Gramm
- Treffläche ist der gesamte Körper
- Doppeltreffer sind möglich
Säbel
- Gewicht der Waffe: ca. 500 Gramm
- Treffläche sind Rumpf, Kopf und Arme
- gültige Treffer nur mit Angriffsvorrecht
Kampfrichter
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| Fechtduell 1950, im Hintergrund der Kampfrichter |
Gefecht
In Vorkämpfen sind zum Sieg fünf Treffer oder eine Führung nach Ablauf von vier Minuten notwendig. In Ausscheidungskämpfen (K.O. - System) sind maximal 15 Treffer in 3 x 3 Minuten zu erzielen.
Unterbrochen wird das Gefecht bei Treffern, beim Verlassen der Bahn (nach hinten heraus: Straftreffer), bei Körperkontakt, wenn die Fechter aneinander vorbeigelaufen sind, auf Wunsch der Fechter oder nach Ablauf der Zeit.
Unterbrochen wird das Gefecht bei Treffern, beim Verlassen der Bahn (nach hinten heraus: Straftreffer), bei Körperkontakt, wenn die Fechter aneinander vorbeigelaufen sind, auf Wunsch der Fechter oder nach Ablauf der Zeit.
Mannschaftskampf
Im Staffettenmodus starten drei Fechter pro Mannschaft, jeder ficht bis zum fünften Treffer oder vier Minuten. Die folgende Paarung übernimmt den Trefferstand. Gefochten wird bis 45 Treffer.
Trefferanzeige
Die Fechter sind mit dem sogenannten "Melder" über Kabelrollen verbunden. Im Degenfechten ist die Anzeige am einfachsten zu verstehen. Es leuchtet entweder die rote oder die grüne Lampe auf der Seite des getroffenen Fechters auf.
Aktionen
Die Variationen fechterischer Aktionen sind sehr vielseitig, so daß man selbst als erfahrener Fechter von außen und auch im Gefecht viele Situationen nicht direkt richtig bewerten kann. Deshalb hier nur einige Grundbegriffe:
Der Angriff wird meist mit einem Ausfallschritt oder einem Sturzangriff (Fleche) ausgeführt. Der Angreifer kann dabei grundsätzlich versuchen, entweder die gegnerische Klinge zu beseitigen oder durch das Vortäuschen eines Stoßes (Finte) den Gegner zu bestimmten Aktionen zu verleiten, die er dann seinerseits ausnutzt.
In der Defensive sind wesentliche Optionen: die Parade, d.h. die Abwehr der gegnerischen Klinge mit der eigenen Klinge, das Zurückweichen, oder eine Zwischenaktion in den gegnerischen Angriff. Die Aktionen werden auch nach den unterschiedlichen Positionen der Waffe unterschieden. Die Bezeichnungen sind französischen Ursprungs, wie z.B. Quart, Sixt und Oktav.
Der Angriff wird meist mit einem Ausfallschritt oder einem Sturzangriff (Fleche) ausgeführt. Der Angreifer kann dabei grundsätzlich versuchen, entweder die gegnerische Klinge zu beseitigen oder durch das Vortäuschen eines Stoßes (Finte) den Gegner zu bestimmten Aktionen zu verleiten, die er dann seinerseits ausnutzt.
In der Defensive sind wesentliche Optionen: die Parade, d.h. die Abwehr der gegnerischen Klinge mit der eigenen Klinge, das Zurückweichen, oder eine Zwischenaktion in den gegnerischen Angriff. Die Aktionen werden auch nach den unterschiedlichen Positionen der Waffe unterschieden. Die Bezeichnungen sind französischen Ursprungs, wie z.B. Quart, Sixt und Oktav.
Was braucht der Fechter?
Natürlich eine große Portion Talent, aber auch eine gute Mischung aus Technik, Schnelligkeit, Tempogefühl, sowie eine hohe Konzentrationsfähigkeit. Die klassische Beinarbeit verlangt viel Kraft und Kondition. Trainingsfleiß, taktisches Vermögen, einige Jahre Turniererfahrung, starke Nerven und das nötige Quentchen Glück sollten letztlich zum Erfolg führen. Für den Hobbyfechter tun es jedoch auch ein paar nette Leute, einige Utensilien und vor allem Spaß am Fechten!
Sind sie neugierig geworden?
Die Ansprechpartner der Fechtabteilung stehen Ihnen für Fragen zur Verfügung. Die Trainingszeiten finden Sie auf den vereinseigenen Internetseiten unter http://www.tsvbayer04.de/.



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