Sponsoring

Sponsoringrichtlinien der Bayer AG

a) Langfristigkeit
Insbesondere Team-Sponsoring wirkt mit zunehmender Dauer stärker. Der Verbraucher benötigt einige Zeit, um Zuordnungen einer Marke zu einer bestimmten Mannschaft leisten zu können. Fachleute sprechen von einer erforderlichen Mindestdauer des Team-Sponsorings von zwei bis drei Jahren.
 
b) Regelmäßigkeit
Sponsoring-Maßnahmen, die regelmäßig präsent sind (beispielsweise Maßnahmen im Rahmen von Liga-Spielen) haben naturgemäß größere Recall-Werte als Einzelevents.
 
c) Dominanz
Sponsoren befinden sich zumeist im Wettbewerb mit weiteren Unternehmen, die dieselbe Veranstaltung nutzen. Bayer nimmt in der Regel eine dem Unternehmen entsprechende Dominanz als Haupt- oder Co-Sponsor wahr, was sich auch in der Gestaltung der eingesetzten Werbemittel niederschlagen sollte.
 
d) Image- und Zielgruppenkongruenz
Die gesponserte Sportart sollte zum Unternehmen bzw. zur Marke passen. Auch die Glaubwürdigkeit der Verbindung spielt hier eine besondere Rolle.
 
e) Vernetzung mit Basiswerbung und PR
Sportsponsoring kann in der Regel nur begrenzt Botschaften transportieren und eignet sich eher zum Aufbau der Markenbekanntheit. Durch Einbindung des Themas in die klassische Kommunikationsarbeit verstärkt sich überproportional die Wirkung der Maßnahme.
 
f) Klare Zielformulierung
Erst durch eine klare Zielformulierung lässt sich das Kosten-Nutzen-Verhältnis bzw. der Erfolg einer Maßnahme bewerten.
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